Blog-Tipps

5 Dinge, die man als Blogger falsch machen kann

Heute sind mal wieder ein paar Blog-Tipps Reihe dran. Wenn ich nun auf meine Bloganfänge zurückblicke, denke ich mir immer: „Mensch, hättest Du diese Sachen mal vorher gewusst“. Damit ihr von Vorneherein alles besser macht als ich, habe ich 5 Dinge aufgeschrieben, die ihr lieber vermeidet.

Du bist planlos

Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, gab es generell deutlich weniger Blogs und von sozialen Netzwerken brauchen wir gar nicht erst zu reden. Den Blog hat man damals ausschließlich über Foren promoted und die heißteste Möglichkeit seinen Blog zu promoten war der Blog-Zug (erinnert ihr Euch?). Heute sieht es ganz anders aus, es gib unzählige Blogs und Möglichkeiten seinen Blog zu promoten. Deshalb solltet ihr Euch von vorneherein Gedanken machen, welche Themen ihr behandeln wollt, wie ihr Euren Blog aufzieht, wann gepostet wird und wo ihr Euren Blog promoted. On Top braucht auch mittlerweile jedes soziale Netzwerk eine bestimmte Strategie, vor allem Instagram ist hier sehr aufwändig. Wer seinen Blog professionell aufziehen möchte, braucht defintiv ein Konzept, sonst ist man aufgeschmissen.

Du bist ein Einzelkämpfer

Gerade im Fashioblog-Bereich geht eigentlich kaum etwas ohne fremde Hilfe. Ein neues Bloglayout? Schöne Outfitbilder? Dafür braucht ihr in der Regel immer eine weitere Person, es sei denn ihr eignet Euch selbst die Skills an und fotografiert mit einem Stativ. Schöner ist es aber mit einer Person hinter der Kamera, das kann aber auch schon ganz schön Zeitaufwändig sein. Ich habe das Glück, dass mich bei meinen Fotos mein Freund sehr tatkräftig unterstützt. Ich habe ihn ehrlichweise ganz schön ins kalte Wasser geworfen. Damit das nicht passiert, solltet ihr schon vorab Leute in Eurem Umfeld um Support bitten.

Auch wenn der Ruf unserer Branche uns vorauseilt: Wie auch sonst im Leben läuft auch im Bloggerbusiness nichts über gute Kontakte. Ob Kontakte zu Fotografen und Sponsoren oder gegenseitige Unterstützung – Wenn man sich miteinander vernetzt und sich gegenseitig austauscht funktioniert das alles gleich viel besser. Daher solltet ihr gerade am Anfang immer auf andere zugehen und versuchen Freundschaften zu schließen.

Du bist nur wegen dem Geld hier

Gerade in meinem Freundeskreis wird oft gesagt, dass es ziemlich einfach ist, mit dem Blog Geld zu verdienen. Natürlich klingt der Beruf als Blogger sehr attraktiv, von zuhause aus Geld zu verdienen ist natürlich der Traum jedes Arbeitnehmers. So einfach wie es wirkt, ist es aber nicht. Ihr müsst immer bedenken, dass ihr meist ein 1-Mann-Unternehmen und Social Media Manager, Journalist und Marketing Profi in einem sein müsst. Wer erfolgreich bloggen will muss die nötige Portion Motivation mitbringen, um auch Durstrecken und den harten Anfang zu überwinden. Wer nur wegen dem Geld bloggt, wird das schon bald merken, denn die Leser schätzen so eine Einstellung gar nicht.

Du hast keine Zeit

Wie im obigen Punkt schon gesagt, ist Bloggen wirklich eine Mammutaufgabe. Um erfolgreich zu bloggen sollte man auf jeden Fall regelmäßig posten – idealerweise 5 mal die Woche. Meine Beiträge haben im Schnitt 500 Wörter (Dieser hier sogar 653), für das reine Schreiben brauche ich meist eine Stunde Arbeit. Da könnt ihr Euch ungefähr ausrechnen, wieviel Zeit ich für einen Blogpost brauche. Zusätzlich fallen natürlich noch administrative Arbeiten, das Beantworten von Mails und natürlich die Socialmediarbeit auf Instagram sowie Snapchat an. Neben einem Fulltimejob ist das natürlich machbar, allerdings arbeitet ihr dann wenn andere Freizeit haben. Bei mir ist das vor allem Abends und am Wochenende der Fall.

Du bist introvertiert

Früher war das Bloggen ziemlich einfach: Man hat ein Spiegelselfie gepostet und kurz drei Sätze dazu geschrieben. Heute ist das komplizierter. Für SEO-Optimierte Beiträge braucht man ein Minimum von 300 Wörtern, bei Kooperationen sind das meist um die 350. Ihr seht: Mit ein paar Sätzen seid ihr noch lange nicht fertig. Deshalb solltet ihr auf jeden Fall gerne schreiben. Dank Snapchat und Co solltet ihr außerdem auch nicht Sprachfaul sein. Mittlerweile gehört es einfach dazu, auf allen sozialen Kanälen präsent zu sein.

Habt ihr noch Tipps für Blog-Anfänger? Welche Fehler hättet ihr aus heutiger Sicht gern vermieden?

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3 Comments

  • Reply
    Ulla
    4. August 2016 at 13:15

    Danke für den wunderbaren Beitrag – mir fehlt nämlich aktuell die Zeit um zu bloggen – aber ich merke auch, dass mir das Bloggen fehlt. Vielleicht schaffe ich es, meinen Blog bald wieder aus dem Dornröschenschlaf zu holen.

  • Reply
    Melanie
    4. August 2016 at 18:08

    Solche Blog Tips lese ich immer wahnsinnig gerne, weil ich da immer wieder Neues erfahren kann :-*

    Melanie / http://www.goldzeitblog.blogspot.de

  • Reply
    Carina
    5. August 2016 at 19:45

    Richtig toller und ein so wahrer Post! Ich kann dir eigentlich in allen fünf Punkten nur voll und ganz zustimmen.
    Liebst, Carina

    the golden avenue

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